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Auch Zuffenhausen betroffen?

Bäderschließungen wegen Haushaltskürzungen in Stuttgart drohen - SSV Zuffenhausen bangt

| ZuZu Redaktion | Aktuelles

Wie die Stuttgarter Zeitung gestern berichtete, könnten in Stuttgart zwei von vier vereinseigenen Bädern vor dem Aus stehen.

Hintergrund sind geplante Einsparungen im städtischen Haushalt, die künftig deutlich geringere Zuschüsse für den Betrieb der Anlagen vorsehen.

Betroffen sind laut Bericht unter anderem die von Vereinen betriebenen Bäder in Botnang, Bad Cannstatt, Stuttgart-West –sowie auch das Freibad in Zuffenhausen. Diese Anlagen erhalten bislang einen Großteil ihrer Betriebskosten von der Stadt. In den vergangenen Jahren sind diese Kosten jedoch deutlich gestiegen – unter anderem durch Personal-, Energie- und Reinigungskosten. Für 2026 werden Zuschüsse von rund 1,44 Millionen Euro erwartet.

Ab dem Jahr 2027 sollen die städtischen Zuschüsse jedoch auf 730.000 Euro begrenzt werden. Nach Einschätzung der Verwaltung könnten damit nicht mehr alle vier Bäder weiter betrieben werden. Bis zum Sommer sollen Gespräche mit den betroffenen Vereinen stattfinden, um mögliche Lösungen zu prüfen. Dennoch gilt es als wahrscheinlich, dass zwei Anlagen schließen müssen. Welche konkret betroffen sein werden, ist derzeit noch offen.

Zusätzliche Diskussionen gibt es außerdem um geplante Investitionen in neue Wasserflächen. So steht etwa ein geplantes Hallenbadprojekt in Bad Cannstatt zur Debatte, während gleichzeitig bestehende Einrichtungen gefährdet sind. Vertreter von Vereinen und Sportorganisationen warnen in diesem Zusammenhang vor negativen Folgen für Schwimmausbildung und Vereinsarbeit.

Auch für Zuffenhausen könnte die Entwicklung somit Auswirkungen haben. Wie es konkret weitergeht, dürfte sich in den kommenden Monaten entscheiden. Gespräche zwischen Stadt und Vereinen sind bereits angekündigt.

 

(Image: freeimages.com)