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Zwischen Stadtgeschichte, IBA’27 und Baseball:
Landesbauministerium erkundet Zuffenhausen
Rund 90 Mitarbeitende des Ministeriums für Landesentwicklung und Wohnen haben bei ihrem diesjährigen Jahresausflug Zuffenhausen besucht. Zwischen historischen Orten, neuen Stadtquartieren, Architektur, Sport und kulinarischen Eindrücken lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Stuttgarter Stadtbezirk aus ganz unterschiedlichen Perspektiven kennen.
Am Mittwoch, 23. September 2026, wurde Zuffenhausen zum Ziel des Jahresausflugs des Ministeriums für Landesentwicklung und Wohnen. Rund 90 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren gemeinsam mit Ministerin Theresa Schopper und Amtschef Daniel Hager-Mann unterwegs, um einen Tag lang einen Stuttgarter Stadtbezirk zu entdecken, der weit mehr zu bieten hat als seine bekannte Verbindung zu Porsche.
Der Tag begann mit einer Begrüßung in der Zehntscheuer. Anschließend ging es in mehreren Gruppen zu unterschiedlichen Programmpunkten, die die Vielfalt Zuffenhausens widerspiegelten.
Zwischen neuen Quartieren und Zuffenhausens Geschichte
Ein Schwerpunkt lag auf der Stadtentwicklung: Bei einer Führung durch die Quartiere Am Rotweg und an der Böckinger Straße, beides Projekte im Rahmen der IBA’27, erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Einblicke, wie sich innovatives Wohnen und Quartiersleben in Stuttgart künftig gestalten lassen.
Einen ganz anderen Blick auf den Stadtbezirk bot die Führung durch die Robinson Barracks. Der militärisch geprägte Standort gehört zu den besonderen Orten Zuffenhausens und ist für viele Besucherinnen und Besucher ein eher unbekannter Teil des Stadtbezirks.
Wer es historischer mochte, konnte beim Rundgang durch das historische Zuffenhausen auf Spurensuche gehen und die Geschichte des Stadtteils näher kennenlernen. Bei einer Wanderung durch den Stadtwald Zuffenhausen bis zum Greutterwald wiederum standen Natur und Landschaft im Mittelpunkt – und damit eine Seite Zuffenhausens, die im Alltag leicht übersehen wird.
Nach dem abwechslungsreichen Vormittagsprogramm konnten sich die Gruppen bei georgischen Spezialitäten stärken, bevor es am Nachmittag mit weiteren Programmpunkten weiterging.
Von Romeo und Julia bis zum Baseball
Auch am Nachmittag war die Bandbreite des Programms groß. Die Führung durch die Quartiere Am Rotweg und an der Böckinger Straße bot nochmals Gelegenheit, sich mit den IBA’27-Projekten und den Veränderungen im Stadtteil auseinanderzusetzen.
Architekturgeschichte stand bei der Besichtigung der beiden markanten Hochhäuser Romeo und Julia auf dem Programm. Die beiden Gebäude zählen zu den weithin bekannten Wahrzeichen der Stuttgarter Nachkriegsarchitektur und prägen das Stadtbild.
Mit dem mobilen Hallenbad „Aquabox“ ging es anschließend um eine ungewöhnliche und mobile Lösung für die Schwimmbadversorgung.
Sportlich wurde es schließlich bei den Stuttgart Reds auf dem Schnarrenberg. Beim Baseball konnte auch die Sportministerin Theresa Schopper ihre Wurf- und Fangqualitäten trainieren.
Zuffenhausen aus neuen Perspektiven
Der Jahresausflug zeigte viele unterschiedliche Facetten des Stadtbezirks: Zuffenhausen präsentierte sich als Ort mit Geschichte und markanter Architektur, als Stadtteil im Wandel und als grüner und sportlicher Teil Stuttgarts. Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bereits in Stuttgart leben, konnten Zuffenhausen dabei noch einmal von einer anderen Seite kennenlernen.
Ein Tag, der deutlich machte: Zuffenhausen ist vielfältiger, als man auf den ersten Blick vielleicht vermutet.
Fotos:
Oben: Eine Gruppe beim Ausblick über Zuffenhausen vom Turm der Pauluskirche.
Unten li.: Von links nach rechts: Thomas Siegel, Jürgen Gille, Ministerin Theresa Schopper und Wolfgang Meyle vor der Zehntscheuer.
Unten re.: Eine andere Gruppe im Zehnthof bei der Ortsgeschichte-Führung.
Alle Fotos: Jürgen Gille

