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Digital spitze:

Stuttgart springt in Deutschland auf 1. Platz im Bitkom Smart City Index

| ZuZu Redaktion | Aktuelles

Stuttgart belegt Platz eins im Smart City Index 2026 des Digitalverbands Bitkom, der sein bundesweites Ranking am 08. September vorgestellt hat.

Die Landeshauptstadt ist damit Deutschlands digitalste Großstadt und setzt ihren bemerkenswerten Aufwärtstrend fort.

Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper sagt: „Stuttgart wird in Sachen Digitalisierung besser und besser – von Platz sieben im Jahr 2024 über Platz drei im Jahr 2025 jetzt sogar zum digitalen Champions League-Sieg!“ 
Der Smart City Index untersucht die Digitalisierung deutscher Großstädte in fünf Kategorien: Verwaltung, Energie und Umwelt, IT und Kommunikation, Mobilität sowie Gesellschaft und Bildung. Stuttgart erzielt 2026 insgesamt 92,8 Punkte und liegt damit erstmals vor München und Hamburg. Als einziger Stadt gelingt es Stuttgart, sich in jeder Kategorie in den Top 10 zu platzieren.
Der Erste Bürgermeister Dr. Fabian Mayer sagt: „Platz eins im Smart City Index ist ein grandioser Erfolg für Stuttgart. Er ist Anerkennung und Ansporn zugleich. Die Spitzenplatzierung zeigt, dass wir die Digitalisierung unserer Stadt über Jahre hinweg konsequent, strukturiert und mit erheblichem Einsatz vorangebracht haben.“ Mayer weiter: „Digitalisierung ist für uns kein Selbstzweck. Sie soll das Leben der Menschen einfacher machen, die Verwaltung besser erreichbar machen und Stuttgart als modernen, leistungsfähigen und attraktiven Standort stärken. Mein herzlicher Dank gilt allen Mitarbeitenden der Stadtverwaltung, unseren Partnerinnen und Partnern sowie allen, die den digitalen Wandel in Stuttgart mit Kompetenz und Engagement gestalten. Auf diesem Erfolg ruhen wir uns nicht aus: Wir werden den eingeschlagenen Weg entschlossen weitergehen.“
Der Leiter des Amts für Digitalisierung, Organisation und IT (DO.IT) Thomas Bönig, zugleich Chief Digital Officer und Chief Information Officer der Landeshauptstadt Stuttgart, sagt: „Der erste Platz zeigt, dass Digitalisierung in Stuttgart nicht nur in einzelnen Vorzeigeprojekten stattfindet, sondern in der Breite Wirkung entfaltet. Grundlage dafür sind klare Strukturen, eine leistungsfähige digitale Infrastruktur und vor allem die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die den Wandel mit großer Expertise und hohem Engagement umsetzen. Wir werden diese Entwicklung weiter beschleunigen und dabei insbesondere Künstliche Intelligenz dort einsetzen, wo sie für die Menschen und die Verwaltung einen konkreten Mehrwert schafft.“
Innerhalb der fünf bewerteten Kategorien erreicht Stuttgart 98 Punkte in der Verwaltung, 87,7 Punkte bei Energie und Umwelt, 88,5 Punkte bei IT und Kommunikation, 93,8 Punkte in der Mobilität sowie 96,2 Punkte bei Gesellschaft und Bildung. Damit schneidet die Landeshauptstadt besonders stark ab in den Bereichen Verwaltung, Gesellschaft und Bildung sowie Mobilität. Bei mehreren Einzelindikatoren erzielt Stuttgart die Höchstwertung von 100 Punkten. In der Kategorie Verwaltung erreicht die Landeshauptstadt Platz drei und verbessert sich damit um gleich zwölf Plätze im Vergleich zum Vorjahr. Hervorzuheben ist, dass 100 Prozent der abgefragten OZG-Leistungen erreicht und Bonuspunkte im Bereich IT-Sicherheit erzielt wurden. Gut aufgestellt ist Stuttgart auch im Bereich Künstliche Intelligenz. Weitere Top-Platzierungen unter allen Großstädten erreicht Stuttgart auch in den Kategorien IT und Kommunikation (Rang sechs), Gesellschaft und Bildung (Rang sieben) sowie Mobilität (Rang acht).


Langfristige Digitalisierungsstrategie

Der Spitzenplatz ist das Ergebnis eines langfristigen und strategisch angelegten Prozesses. Stuttgart hat in den vergangenen Jahren erhebliche finanzielle und personelle Ressourcen in die Digitalisierung der Stadtverwaltung und der Stadtgesellschaft investiert. Mit dem zentralen Amt für Digitalisierung, Organisation und IT sowie der städtischen Digitalisierungs-GmbH hat die Landeshauptstadt frühzeitig eigene Strukturen geschaffen, um die digitale Transformation zentral zu steuern und zugleich in der Fläche der Verwaltung umzusetzen. In den städtischen Fachämtern arbeiten weiterhin sogenannte „Digital Mover“ dezentral an der Umsetzung der Stuttgarter Digitalisierungsstrategie.
Die Digitalisierungsstrategie verbindet moderne technische Grundlagen mit konkreten Anwendungen für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Bildungseinrichtungen und Beschäftigte der Stadtverwaltung. Ziel ist eine Verwaltung, die einfach zugänglich, verlässlich, effizient und auch in Zukunft handlungsfähig ist.


Konkreter Nutzen im Alltag

Was hinter dem Spitzenplatz steht, zeigen konkrete Digitalisierungsprojekte der Landeshauptstadt. Die Landeshauptstadt erreicht 2026 in der Kategorie Energie & Umwelt den ersten Platz, unter anderem durch digitale Wärmeplanung und Energiemonitoring in allen kommunalen Gebäuden, und liegt unter den Top-5-Städten bei E-Mobilität. Zudem führt die Stadt mit dem Digitalen Zwilling Mobilität und Umwelt unterschiedliche Fachdaten zusammen und macht sie für Analysen und Simulationen nutzbar. Dies unterstützt fundierte Planungen und bedarfsgerechte Maßnahmen beispielsweise in den Bereichen Umwelt, Mobilität und Stadtentwicklung.
Im Bereich IT und Kommunikation stellt das Open-Data-Portal städtische Daten offen zur Verfügung. Dadurch stärkt Stuttgart Transparenz und schafft Grundlagen für datenbasierte Anwendungen und Innovationen. Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen können diese Daten nutzen, um neue digitale Dienste und Lösungen zu entwickeln.
Wie Digitalisierung den Kontakt mit der Stadtverwaltung unmittelbar erleichtert, zeigt die Videoberatung im Virtuellen Amt. Bürgerinnen und Bürger können sich unabhängig von ihrem Standort zu ausgewählten Verwaltungsleistungen beraten lassen und sparen dadurch Wege und Zeit.
Auch die Digitalisierung der Stuttgarter Schulen trägt zu einem zeitgemäßen Lernumfeld bei. Moderne digitale Ausstattung und belastbare IT-Infrastruktur schaffen die Voraussetzungen dafür, digitale Medien sinnvoll im Unterricht einzusetzen.
Weitere Informationen zu zahlreichen Projekten bietet der Digitalmonitor der Landeshauptstadt Stuttgart: https://digitalmonitor.stuttgart.de/


Ausblick

Stuttgart wird auch künftig konsequent in digitale Infrastruktur, moderne Verwaltungsleistungen und innovative Technologien investieren. Dabei sollen insbesondere die Potenziale Künstlicher Intelligenz verantwortungsvoll genutzt werden. Ziel bleibt es, die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger zu erhöhen, die Wirtschaft und Innovationskraft des Standorts zu stärken und die Stadtverwaltung dauerhaft leistungsfähig aufzustellen.
Das Smart City Ranking ist als interaktive Online-Karte verfügbar unter: http://www.smart-city-index.de


Hintergrund

Der Digitalverband Bitkom untersucht mit dem Smart City Index jährlich den Digitalisierungsgrad deutscher Großstädte. Bewertet werden die fünf Bereiche Verwaltung, Energie und Umwelt, IT und Kommunikation, Mobilität sowie Gesellschaft und Bildung. Bitkom ist der Branchenverband der deutschen Digitalwirtschaft und vertritt mehr als 2.200 Unternehmen, darunter große Technologiekonzerne, mittelständische Unternehmen und Start-ups.

 

(Foto oben: Stuttgart vom Fernsehturm aus gesehen. Image: Wikipedia, Andreas Praefcke)

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