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Hitzewelle mit Tropennächten:
Stadt Stuttgart ruft zur Vorsicht auf
Kurz vor Sommerbeginn kommt auf Stuttgart eine Hitzewelle mit bis zu 35 Grad und kaum Abkühlung nachts zu. Das Gesundheitsamt warnt vor Kreislaufproblemen, Dehydrierung und Gefährdung besonders für Ältere, Kranke, Säuglinge und Menschen, die im Freien arbeiten.
Die Stadt empfiehlt viel Trinken, körperliche Anstrengung in die Morgen- und Abendstunden zu verlegen, Räume tagsüber dunkel zu halten, nachts zu lüften und auf gefährdete Nachbarn zu achten.
Kurz vor dem kalendarischen Sommerbeginn steht Stuttgart eine erste Hitzewelle des Jahres bevor. Für die kommenden Tage werden Temperaturen von bis zu 35 Grad erwartet. Auch nachts soll es vielerorts kaum abkühlen. Die Stadt warnt vor den gesundheitlichen Folgen der anhaltenden Hitze und ruft die Bevölkerung zu besonderer Vorsicht auf.
Der Leiter des Gesundheitsamtes Prof. Stefan Ehehalt sagt: "Besonders belastend sind sogenannte Tropennächte, in denen die Temperaturen nicht unter 20 Grad sinken. Dann kann sich der Körper von der Tageshitze kaum erholen. Das Risiko für Kreislaufprobleme, Dehydrierung und andere hitzebedingte Erkrankungen steigt deutlich." Und weiter: "Gefährdet sind vor allem ältere Menschen, chronisch Kranke, Pflegebedürftige, Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder. Auch Menschen, die im Freien arbeiten, sowie Bewohnerinnen und Bewohner von Dachgeschosswohnungen sollten besonders auf sich achten."
Die Stadt empfiehlt, regelmäßig Wasser zu trinken, körperliche Anstrengungen möglichst auf die Morgen- oder Abendstunden zu verlegen und direkte Sonneneinstrahlung in den Mittagsstunden zu meiden. Wohnräume sollten tagsüber durch geschlossene Rollläden oder Vorhänge kühl gehalten und nachts gelüftet werden.
Besonders wichtig sei jetzt gegenseitige Aufmerksamkeit. Die Stadt bittet Bürgerinnen und Bürger, nach älteren Nachbarn, alleinlebenden Menschen und anderen gefährdeten Personen zu schauen und bei Bedarf Unterstützung anzubieten.
Wer regelmäßig Medikamente einnimmt, sollte zudem mit seiner Hausarztpraxis oder Apotheke klären, ob die anhaltende Hitze Auswirkungen auf die Behandlung haben kann.
Aktuelle Informationen zu Hitzeschutzangeboten, Trinkwasserspendern, Freibädern und weiteren städtischen Angeboten finden sich hier: https://www.stuttgart.de/leben/gesundheit/umweltmedizin/hitze-und-hitzeschutz/
